Gespräche

Erfolgreiche Elternarbeit: wichtiger Faktor für den Lernerfolg Ihrer Schüler

Eltern und Schule teilen sich gleichermaßen die Erziehung der Kinder. Oftmals verhindern jedoch Vorurteile und Missverständnisse ein gewinnbringendes Zusammenspiel. Doch nur durch ein kontinuierliches Miteinander und ein vertrauensvolles Füreinander ist erfolgreiche Elternarbeit möglich.
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Machen Sie gemeinsame Sache mit den Eltern

Immer mehr Schulen in Deutschland werden zu offenen bzw. gebundenen  Ganztagsschulen ausgebaut und gewinnen damit noch mehr Bedeutung als Bildungs- und Erziehungsinstanzen. Dementsprechend wichtig ist eine gute Zusammenarbeit der beiden Glieder, die die Schülerinnen und Schüler tagtäglich in ihrer Persönlichkeitsentwicklung beeinflussen und stärken – Eltern und Schule.

Beide müssen an einem Strang ziehen, um den Heranwachsenden ein optimales Lernumfeld zu schaffen und durch klare gemeinsame Absprachen angstfreies Lernen zu ermöglichen. Bauen Sie ein vertrauensvolles und offenes Verhältnis zu den Eltern Ihrer Schülerinnen und Schüler auf, um diesen eine gute Basis für ihr Lernen zu geben.

Sehen Sie sich als Team

Gute Elternarbeit gründet sich auf verschiedene Grundbausteine, die jedem sozialen Umgang bzw. jedem Miteinander zugrunde liegen müssen. Einer Insbesondere gegenseitige Wertschätzung ist unerlässlich. Zeigen Sie den Eltern, dass Sie das Interesse am Kind zu schätzen wissen und nehmen Sie Fragen und Bedürfnisse ernst. Treten Sie den Eltern als Partner gegenüber, der ebenso am Wohl des Kindes interessiert ist und begegnen Sie den Eltern auf gleicher Augenhöhe. Zeigen Sie sich außerdem optimistisch und lösungsorientiert. Es geht schließlich darum, Auswege für etwaige Probleme zu finden und diese gemeinsam mit den Eltern zu erarbeiten.

Ermöglichen Sie Begegnungen

Neben den klar geregelten, festen Gesprächszeiten, sollten auch weitere Begegnungen gepflegt und ermöglicht werden. Geben Sie den Eltern die Chance, jederzeit auf Sie zugehen und auftretende Fragen und Probleme in einem kurzen Gespräch ansprechen zu können, bevor sich vielleicht ein schlechtes Gefühl aufstaut. Wenn Sie im Klassenzimmer sind, halten Sie Ihre Türe vor Unterrichtsbeginn oder nach Unterrichtsschluss geöffnet und suggerieren Sie damit Gesprächsbereitschaft. Zudem ist ein regelmäßiger Informationsaustausch auch über Briefe oder Vermerke im Hausaufgabenheft möglich und stellt eine gute Gelegenheit dar, mit Eltern in Kontakt zu bleiben und diesen zu pflegen.

Unabhängig von diesen Begegnungsfeldern bleiben drei große Austauschplattformen, die im Folgenden näher dargestellt werden:

Die Autorin Julia Schlimok ist Lehrerin und betreut seit mehreren Jahren regelmäßig Lehramtsanwärterinnen und -anwärter im 1. Ausbildungsjahr.

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